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Satzung

CVJM-Landesverband Bayern e.V. mit dem Sitz in Nürnberg

Stand: 14.11.2009

Abkürzungen und Hinweise:

 

Vereine:                             Christliche Vereine Junger Menschen

Gruppen:                           CVJM-Gruppen

Landesverband:              CVJM-Landesverband Bayern e.V.

DV:                                        Delegiertenversammlung

HA:                                        Hauptausschuss

GV:                                       Gesamtvorstand

 

Um die Satzung besser lesen zu können, wird auf die eigentlich korrekte Ausformulierung auch der weiblichen Bezeichnungen verzichtet. Grundsätzlich gibt es in der Satzung keine geschlechtsspezifischen Unterschiede und alle Ämter können von Frauen oder Männern besetzt werden.

 

§  1         Name und Sitz

1.1. Der Verein führt den Namen CVJM-Landesverband Bayern e.V. im folgenden „Landesverband" genannt.

1.2. Er hat seinen Sitz in Nürnberg.

1.3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen.

1.4. Der Landesverband ist dem CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. mit seinem Sitz in Kassel und damit dem Weltbund der CVJM mit dem Sitz in Genf angeschlossen.

1.5. Der Landesverband ist als freier Träger dem „Diakonischen Werk Bayern" angeschlossen.

 

 

§  2         Grundlagen und Zweck

2.1. Grundlage der Arbeit des Landesverbandes ist die „Pariser Basis" des Weltbundes der Christlichen Vereine Junger Männer – CVJM und der Ergänzungen des Gesamtverbandes, in der Fassung vom 26./27. Oktober 2002

„Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter den jungen Männern auszubreiten."

Zusatz zur „Pariser Basis": „Keine an sich noch so wichtige Meinungsverschiedenheit über Gegenstände, die diesem Zweck fremd sind, sollte die Eintracht brüderlicher Beziehungen der verbundenen Vereine stören." (Paris, 22. August 1855)

2.2. Die CVJM sind als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die „Pariser Basis" gilt heute im Bereich des CVJM-Landesverbandes Bayern für die Arbeit mit allen Menschen.

2.3. Der Landesverband ist parteipolitisch neutral.

 

§  3         Aufgaben

3.1. Der Landesverband soll insbesondere

a) die Gemeinschaft unter den Vereinen, Gruppen und regionalen Verbindungen herstellen und stärken und ihre Arbeit fördern,

b) die Bildung neuer Vereine anregen und unterstützen,

c) gemeinsame Anliegen der Vereine, Gruppen und regionalen Verbindungen gegenüber Dachorganisationen, Staat, Kirchen und Öffentlichkeit wahrnehmen,

d) die Arbeit der Vereine, Gruppen und regionalen Verbindungen fördern, vor allem durch

·     Evangelisationen und missionarische Aktionen,

·     Landestreffen und regionale Tagungen,

·     Bildungsmaßnahmen für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter,

·     Einrichtung und Betrieb von Freizeitheimen,

·     Einrichtung eines CVJM-Mitarbeiterzentrums zur Begleitung und Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter,

·     Angebot eigener Freizeitmaßnahmen,

·     Bereitstellung von Arbeitshilfen und Informationsmaterial,

·     die Anstellung und den Einsatz eines CVJM-Generalsekretärs

·     die Anstellung und den Einsatz von CVJM-Landessekretären,

e) die Weltdienstarbeit (z. B. Bruderschaftsarbeit, Flüchtlingshilfe, Partnerschaftsprojekte u. dgl.) – auch in Zusammenarbeit mit dem CVJM-Gesamtverband – unterstützen,

f) junge Menschen in Fragen des Wehr- und Zivildienstes beraten und betreuen,

g) Jugendpflege und Sozialarbeit betreiben,

h) die Sportarbeit fördern – auch in Zusammenarbeit mit der Eichenkreuz-Sportarbeit in Bayern,

i) Erwachsenenbildungs- und Seminararbeit betreiben,

j) Maßnahmen und Projekte für hilfsbedürftige Menschen unterstützen, besonders für Kinder, Jugendliche und Familien, die die Voraussetzung nach § 53 „Mildtätige Zwecke" Abs. 1 u. 2 der AO erfüllen.

k)  die Burg Wernfels bei Spalt betreiben, unterhalten und pflegen und für den Erhalt dieses kulturhistorischen Baudenkmals sorgen.

3.2. Der Landesverband kann zum Zwecke der Förderung seiner satzungsmäßigen Aufgaben eine Stiftung errichten.

3.3. Der Landesverband kann sich im Rahmen seiner Vermögensverwaltung an Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHs) beteiligen und solche errichten.

 

§  4         Gemeinnützigkeit

4.1. Der Landesverband verfolgt mit seinen Einrichtungen im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige und im Sinne der Einkommenssteuerdurchführungsverordnung als besonders forderungswürdig anerkannte kulturelle Zwecke.

4.2. Der Landesverband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.3. Die Mittel des Landesverbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

4.4. Die Mitglieder erhalten keine satzungswidrigen Zuwendungen aus den Mitteln des Landesverbandes. Zuwendungen an als gemeinnützig anerkannte Mitglieder zur Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke sind möglich.

4.5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Landesverbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.6. Die Mitglieder der Organe des Vereins können eine angemessene Vergütung erhalten. Über die Höhe der Vergütung der vom Verein angestellten Organmitglieder entscheidet der Vorstand. Im Übrigen entscheidet der Hauptausschuss.

§  5         Mitgliedschaft

5.1. Der Landesverband ist ein Zusammenschluss der CVJM in Bayern, das sind die

Christlichen Vereine Junger Menschen – genannt „Vereine“ – und die CVJM-Gruppen – genannt „Gruppen" – .

5.2. Es können nur Vereine und Gruppen aufgenommen werden, deren Arbeit auf der Grundlage der „Pariser Basis" und ihrer Ergänzungen geschieht (§ 2) und deren Satzungen keinen wesentlichen Bestimmungen dieser Satzung widersprechen.

5.3. Die Aufnahme erfolgt aufgrund eines schriftlichen Antrages an den Landesverband bei gleichzeitiger Vorlage der Satzung.

5.4. Die Aufnahme ist rechtskräftig, sobald der GV (§ 14 Abs. 4c) sie beschlossen hat.

 

 

§  6         Rechte und Pflichten der Mitglieder

6.1. Die Vereine und Gruppen

a) halten untereinander geschwisterliche Gemeinschaft,

b) verpflichten sich, ihrer Arbeit die Ziele dieser Satzung zugrunde zu legen und

c) den Landesverband bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen.

6.2. Die Vereine und Gruppen zahlen einen jährlichen Landesverbandsbeitrag, dessen Höhe durch die DV (§ 10 Abs. 2e) festgelegt wird.

6.3. Die Vereine und Gruppen erstellen jährlich einen vom Landesverband vorbereiteten Berichtsbogen über ihrer Arbeit.

6.4. Vereine und Gruppen haben das Recht, für je angefangene hundert Mitglieder, für die ein Landesverbandsbeitrag zu entrichten ist (Abs. 2), einen stimmberechtigten Delegierten in die DV zu entsenden. Voraussetzung für die Stimmberechtigung ist die Regelung der Beitragszahlung, mindestens zwei Wochen vor Beginn der DV; über begründete Abweichungen entscheidet der Vorstand (§ 16 Abs. 2f).

6.5. Für Vereine und Gruppen mit mehr als einem Delegierten ist Grundlage zu Ziffer 4 der vom Landesverband jeweils zuletzt angeforderte Berichtsbogen, soweit die Anforderung länger als drei Monate zurückliegt.

6.6 . Über Ziffer 4 hinaus können von den Vereinen, Gruppen und Landesverbandsorganen (§ 8) weitere CVJM-Mitglieder und Gäste ohne Stimmrecht in die DV entsandt bzw. eingeladen werden.

 

§  7         Austritt, Ausschluss und Auflösung von Vereinen und Gruppen

7.1. Der Austritt aus dem Landesverband kann mit einer Frist von sechs Monaten, jeweils zum Ende eines jeden Quartals, unter Angabe der Gründe gegenüber dem GV schriftlich erklärt werden.

7.2. Vereine und Gruppen, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen oder in sonstiger Weise trotz geschwisterlicher Ermahnung beharrlich gegen die Grundlagen des Landesverbandes handeln, können durch den GV ausgeschlossen werden. Sie können mit einer Frist von vier Wochen dem Ausschluss durch den GV widersprechen. Daraufhin entscheidet der HA endgültig.

7.3. Löst sich ein Verein oder eine Gruppe auf, so übernimmt der Landesverband - soweit die Satzung des Vereins oder der Gruppe nichts anderes vorsieht - das nach Erfüllung der Verbindlichkeiten vorhandene Vermögen mit der Bestimmung, es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden.

7.4. Mitglieder, die austreten oder ausgeschlossen werden, haben keine Ansprüche gegen das Vermögen des Landesverbandes.

 

§  8 Organe des Landesverbandes

Die Organe des Landesverbandes sind:

1. Die Delegiertenversammlung - DV - (§   9)
2. Der Hauptausschuss - HA - (§ 11)
3. Der Gesamtvorstand - GV - (§ 13)
4. Der Vorstand (§ 15)

 

§  9  Delegiertenversammlung – (DV)

9.1. Die Delegiertenversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des § 32 BGB.

9.2. Die DV wird bei Bedarf, jedoch mindestens jährlich einmal vom GV einberufen.

9.3. Von einem Drittel aller Mitglieder (§ 5) kann unter Angabe der Gründe beim GV die Einberufung einer außerordentlichen DV beantragt werden; sie ist innerhalb einer Frist von acht Wochen durch den GV einzuberufen.

9.4. Die Einladung zu einer DV erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, wenigstens vier Wochen vor dem Termin.

9.5. Die DV wird vom Vorstand geleitet, Delegation ist zugelassen.

9.6. Jede ordnungsgemäß einberufene DV ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Delegierten beschlussfähig, soweit diese Satzung nichts anderes vorschreibt.

9.7. Vereine, Gruppen und Mitglieder des HA sind berechtigt, Anträge in die DV einzubringen. Werden Anträge nicht mindestens sieben Tage vor der DV beim Vorstand schriftlich eingereicht, werden sie nur zugelassen, wenn sich die DV mit einer Mehrheit von zwei Dritteln dafür entscheidet.

9.8. Über die Art der Abstimmung entscheidet die DV. Geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn sie von einem Delegierten beantragt wird.

9.9. Jedem Delegierten steht nur eine Stimme zu.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach § 6 Abs. 4.

Mitglieder, die keinen Delegierten entsenden, können nicht abstimmen.

Mitglieder mit mehreren Stimmrechten (§ 6 Abs. 4) können diese nur mit der entsprechenden Anzahl von Delegierten wahrnehmen.

Eine Übertragung von Stimmen an andere Mitglieder sowie Vertretung durch Vollmacht sind nicht zugelassen.

9.10. Soweit sie nicht Delegierte von Vereinen und Gruppen sind, stehen dem Vorsitzenden, dessen Stellvertretern, dem Schatzmeister und dem CVJM-Generalsekretär des Landesverbandes Sitz und Stimme in der DV zu.

9.11. Beschlüsse können nur über die in der Tagesordnung genannten Punkte (Abs. 4) sowie über rechtzeitig eingereichte oder zugelassene Anträge (Abs. 7) gefasst werden.

9.12. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt.

Bei Stimmengleichheit ist kein Beschluss zustande gekommen.

9.13. Über Ergebnisse und Beschlüsse ist eine Niederschrift (Protokoll) zu fertigen, welche vom Schriftführer und vom Vorsitzenden oder einem seiner Vertreter zu unterschreiben ist.

 

§  10      Aufgaben der Delegiertenversammlung – (DV)

10.1. Die DV beschließt über die Grundsätze, nach welchen der HA und der GV zu arbeiten haben.

10.2. Zu den Aufgaben einer DV gehören ferner

a) die Beratung der inhaltlichen Arbeit des Landesverbandes,

b) die Entgegennahme und Diskussion der Arbeitsberichte des CVJM­Generalsekretärs und der CVJM-Landessekretäre,

c) der Erlass einer Wahlordnung zur Wahl und Berufung der Mitglieder des HA, GV und Vorstandes,

d) die Wahl und Berufung der Mitglieder des HA,

e) die Beschlussfassung über Verbandsbeiträge,

f) die Beschlussfassung über Anträge (§ 9 Abs. 7)

g) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

h) die Beschlussfassung über eine Auflösung des Landesverbandes.

10.3.  Die DV kann Personen, die sich um den Landesverband verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern des HA berufen; sie haben Sitz und Stimmrecht im HA.

 

§  11      Hauptausschuss – (HA)

11.1. Der Hauptausschuss besteht aus den von der DV im Rahmen der Wahlordnung

a) mindestens zwanzig und höchstens vierzig gewählten Mitgliedern,

b) den zusätzlich berufenen Mitgliedern

c) und den Ehrenmitgliedern (§ 10 Abs. 3).

11.2. Ferner gehören

a) der CVJM-Generalsekretär,

b) sowie zwei von der Gemeinschaft der CVJM-Landessekretäre aus ihren Reihen jeweils Delegierte, die dem Vorsitzenden vor Sitzungsbeginn zu benennen sind, dem HA mit Sitz und Stimmrecht an.

11.3. Die gewählten Mitglieder des HA führen ihr Amt vier Jahre. Sie bleiben bis zur nächsten Neuwahl im Amt.

11.4. Eine Wiederwahl ausgeschiedener HA-Mitglieder ist möglich.

11.5. Zusätzliche HA-Mitglieder (Abs. 1b) können auch zwischen den Wahlperioden berufen werden. Alle zusätzlich berufenen HA-Mitglieder führen ihr Amt bis zur nächsten Neuwahl.

11.6. Scheidet ein gewähltes HA-Mitglied vorzeitig aus, so tritt an dessen Stelle, wer bei der letzten Wahl die nächsthöchste Stimmenzahl erreichte. Die Amtszeit dauert bis zur nächsten Neuwahl.

11.7. Steht kein Ersatzmitglied (Abs. 6) mehr zur Verfügung, kann der GV bis zur nächsten Neuwahl Ersatz berufen. Die Absatze 5 und 8 gelten sinngemäß.

11.8. Wählbar sind alle nach dem Bürgerlichen Recht volljährigen Mitglieder der dem Landesverband angeschlossenen Vereine und Gruppen. Auch die zusätzlich berufenen HA-Mitglieder müssen volljährig sein.

11.9. Zu den Sitzungen des HA sollen mit beratender Funktion eingeladen werden

a) die CVJM-Landessekretäre,

b) die vom HA bestätigten Leiter der Fachausschüsse (§ 12 Abs. 4f),

c) die Vertreter und Delegierten des Landesverbandes in anderen Gremien (§ 12 Abs. 4g), sofern ihr Fachgebiet beraten wird.

11.10. Der HA wird bei Bedarf, jedoch mindestens jährlich zweimal vom Vorsitzenden einberufen.

11.11. Die Einberufung muss auch erfolgen, wenn mindestens zehn HA-Mitglieder sie schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beim GV beantragen.

11.12. Die Einladung zu einer HA-Sitzung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, wenigstens zwei Wochen vor dem Termin.

11.13. Wer zum Landesverband in einem Dienstverhältnis steht, muss bei Beratung und Beschlussfassung über persönliche Angelegenheiten abwesend sein. Er soll vorher gehört werden.

11.14. Zwischen den HA-Sitzungen (Abs. 10) kann briefliche Abstimmung erfolgen. Sie kommt nicht zustande, wenn mindestens zehn HA-Mitglieder innerhalb von fünf Tagen Einspruch dagegen erheben.

11.15. Anträge können von jedem HA-Mitglied unmittelbar eingebracht werden. Eine vorherige Absprache mit dem Vorsitzenden sollte jedoch erfolgt sein.

11.16. Leitung der HA-Sitzung, Beschlussfähigkeit, Abstimmung und Protokollführung richten sich sinngemäß nach § 9 Abs. 5, 6, 8, 12 und 13 dieser Satzung.

 

§  12      Aufgaben des Hauptausschusses – (HA)

12.1. Der HA berät, begleitet, beschließt und überwacht die Arbeit des Landesverbandes im Rahmen der Satzung. Die konkreten Aufgaben werden dem GV oder Vorstand übertragen.

12.2. Er sorgt dafür, dass die in § 2 gegebenen Grundlagen erhalten und die in § 3 enthaltenen Aufgaben verwirklicht werden.

12.3. Der HA prüft und beschließt den vom Schatzmeister eingebrachten Haushalt und genehmigt die Jahresrechnung.

12.4. Zu den Aufgaben des HA gehören ferner

a) die Berufung des CVJM-Generalsekretärs,

b) die Genehmigung des Stellenplanes,

c) die Wahl der Rechnungsprüfer,

d) die Entlastung des GV und des Vorstandes,

e) die Beschlussfassung über satzungsmäßige Einsprüche gegen Entscheidungen des GV,

f) die Bildung von Fachausschüssen zur eigenen Beratung und Unterstützung der Arbeit (z.B. Bau- oder Finanzausschuss),

g) die Berufung der Vertreter des Landesverbandes in anderen Gremien (z. B. der DV des CVJM-Gesamtverbandes, der Landesjugendkammer der Evang. Jugend in Bayern u. a.).

12.5. Der HA beschließt über den Kauf und Verkauf von Grundstücken und Gebäuden sowie über die Planung von Baumaßnahmen.

12.6. Der HA wählt aus seinen Mitgliedern (§ 11 Abs. 1)

a) den Vorsitzenden des Landesverbandes,

b) die beiden stellvertretenden Vorsitzenden

c) den Schatzmeister

d) und die übrigen Mitglieder des GV nach einer von der DV beschlossenen Wahlordnung.

12.7. Der HA kann weitere Mitglieder in den GV berufen.

12.8. Der HA entscheidet über Berufungen in den GV nach § 13 Abs. 15.

12.9. Der HA kann Aufgaben seines Funktionsbereiches dem GV oder Vorstand zur Beratung und Entscheidung übertragen.

 

§  13      Gesamtvorstand – (GV)

13.1. Der Gesamtvorstand besteht aus mindestens neun und höchstes elf vom HA gewählten Mitgliedern, nämlich

a) dem Vorsitzenden des Landesverbandes,

b) den beiden stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Schatzmeister,

d) fünf bis sieben Beisitzern (§ 12 Abs. 6d)

13.2. den zusätzlich berufenen Mitgliedern (§ 12 Abs. 7)

13.3. Ferner gehört der CVJM-Generalsekretär dem GV mit Sitz und Stimme an.

13.4. Die gewählten Mitglieder des GV führen ihr Amt vier Jahre. Sie bleiben bis zur nächsten Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.

13.5. Die berufenen Mitglieder des GV führen ihr Amt bis zur nächsten Neuwahl.

13.6. Scheidet ein gewählter Beisitzer des GV vorzeitig aus, tritt an dessen Stelle, wer bei der letzten Wahl die nächsthöchste Stimmenzahl erreichte. Die Amtszeit dauert bis zur nächsten Neuwahl.

13.7. Steht ein Ersatz-Mitglied (Abs. 6) nicht mehr zur Verfügung, kann der GV bis zur nächsten Neuwahl ein Mitglied des HA in den GV berufen.

13.8. Der GV wird bei Bedarf, jedoch mindestens viermal jährlich vom Vorsitzenden einberufen.

13.9. Die Einberufung muss auch erfolgen, wenn mindestens vier GV­Mitglieder sie schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beim Vorsitzenden beantragen.

13.10. Die Einladung zu einer GV-Sitzung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, wenigstens sieben Tage vor dem Termin.

13.11. In dringenden Fällen kann schriftliche oder telefonische Abstimmung erfolgen. Sie kommt nicht zustande, wenn mindestens vier GV-Mitglieder unverzüglich dagegen Einspruch erheben. Die Ergebnisse sind zu protokollieren.

13.12. Die Mitglieder des GV übernehmen bestimmte Aufgabenbereiche (Schriftführer u. a.), die sie untereinander verteilen. Über die Aufgabenverteilung ist der HA zu informieren.

13.13. Jede ordnungsgemäß einberufene GV-Sitzung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten GV-Mitglieder anwesend sind.

13.14. Zu den Sitzungen des GV können mit beratender Funktion eingeladen werden

a) die CVJM-Landessekretäre,

b) Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Landesverbandes

c) HA-Mitglieder,

d) die in § 11 Abs. 9 bezeichneten Personen,

e) Personen mit Sachkenntnissen, sofern es den Beratungen dienlich ist oder deren Fachgebiet beraten wird.

13.15. Der GV kann sich, auch über Abs. 1 hinaus, selbst ergänzen, soweit es zur Erfüllung seiner satzungsmäßigen Aufgaben notwendig ist. Die Berufung erfolgt mit Sitz und Stimmrecht, bis der HA darüber entscheidet. Im Falle der Zustimmung gilt Abs. 5 sinngemäß.

13.16. Die Leitung der GV-Sitzung, Arbeitsweise, Abstimmung und Protokollführung richten sich sinngemäß nach § 9 Abs. 5, 8, 12 und 13, sowie § 11 Abs. 13 und 15 der Satzung.

 

§  14      Aufgaben des Gesamtvorstandes – (GV)

14.1. Der GV repräsentiert den Landesverband in der Öffentlichkeit und im Rahmen seiner Aufgaben bei den Vereinen und Gruppen.

14.2. Der GV verantwortet alle laufenden Geschäfte, insbes. die Budget-, Finanz- und Vermögensverwaltung.

14.3. Der CVJM-Generalsekretär leitet unter der Verantwortung des Vorstandes die Arbeit des CVJM-Landesverbandes e.V., soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist.

14.4. Zu den Aufgaben des GV gehören ferner

a) die Verantwortung für den Vollzug der Beschlüsse des HA und der DV,

b) die Einberufung der Sitzungen des HA und der DV im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden,

c) die Aufnahme neuer Vereine und Gruppen unter Prüfung ihrer Satzung,

d) der Ausschluss von Vereinen und Gruppen,

e) die Stundung und der Erlass von Landesverbandsbeitragen,

f) die Berufung der CVJM-Landessekretäre und die Zuweisung der Aufgabenbereiche,

g) die Ordnung der dienstlichen Belange des CVJM-Generalsekretärs soweit sie nicht zu den Aufgaben des Vorstandes gehören (§ 16 Abs. 3 und 4),

h) die Anstellung, Geschäftsverteilung und Dienstanweisung für die übrigen hauptamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeiter im Landesverband, soweit sie nicht zu den Aufgaben des Vorstandes gehören (§ 16 Abs. 3 und 4).

14.5. Der GV kann für die Arbeit der Geschäftsstelle Geschäftsordnungen aufstellen sowie das finanzielle Anweisungsrecht regeln.

14.6. Der GV unterrichtet den HA über die geleistete Arbeit und informiert die DV über wichtige Angelegenheiten.

14.7. Der GV kann Aufgaben seines Funktionsbereiches

a) dem Vorstand,

b) einzelnen oder mehreren GV-Mitgliedern,

c) dem CVJM-Generalsekretär,

d) den CVJM-Landessekretären oder anderen Mitarbeitern des Landesverbandes zur Beratung und/oder Entscheidung übertragen.

 

§  15      Vorstand

15.1. Vorstand i.S.d. §§ 26 folg. BGB ist der Vorsitzende und die zwei stellvertretenden Vorsitzenden.

15.2. Jeder der drei ist allein vertretungsberechtigt.

15.3. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die stellvertretenden Vorsitzenden nach außen nur bei Verhinderung des Vorsitzenden oder bei Beauftragung durch den Vorsitzenden tätig werden.

 

§  16      Aufgaben des Vorstandes

16.1. Aufgabe des Vorstandes ist die rechtliche Vertretung des Landesverbandes in allen Fällen.

16.2. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören ferner

a) die Leitung der Delegiertenversammlung,

b) die Einberufung des Hauptausschusses im Einvernehmen mit dem Gesamtvorstand,

c) die Leitung der Hauptausschuss-Sitzungen,

d) die Einberufung des Gesamtvorstandes,

e) die Leitung der Sitzungen des Gesamtvorstandes,

f) die Entscheidung nach § 6 Abs. 4 der Satzung. Delegation ist möglich.

16.3. Dem Vorstand obliegt die Dienst- und Fachaufsicht über das gesamte Personal des Landesverbandes. Im Innenverhältnis des Landesverbandes kann er sie an den CVJM-Generalsekretär delegieren. Dieser kann Teilaufgaben an CVJM-Landessekretäre weiterdelegieren; der Vorstand ist schriftlich zu informieren. Die Fachaufsicht über die Mitarbeiter des Finanzbereichs kann der Vorstand auch an den Schatzmeister delegieren.

16.4. Der Vorstand regelt im Einvernehmen mit dem Schatzmeister und dem CVJM-Generalsekretär die finanziellen und sozialen Angelegenheiten (z.B. Lohn, Gehalt, Personalkredite u. dgl.) für das gesamte Personal.

 

§  17      Satzungsänderungen

17.1. Diese Satzung kann nur durch Beschluss einer Delegiertenversammlung geändert oder durch eine neue Satzung ersetzt werden.

17.2. Die DV beschließt mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Delegierten.

17.3. Die biblische Grundlage des Landesverbandes (§ 2) und der gemeinnützige Zweck (§ 4) können nicht umgestoßen oder aufgehoben werden.

17.4. Satzungsänderungen können nur beschlossen werden, wenn sie in der Tagesordnung angekündigt sind.

 

§  18      Auflösung des Landesverbandes

18.1. Der Landesverband kann nur durch Beschluss einer besonders einberufenen Delegiertenversammlung aufgelöst werden.

18.2. Der Antrag auf Auflösung muss mindestens von einem Drittel der angeschlossenen Vereine und Gruppen ausgehen.

18.3. Die Antragsteller müssen mindestens ein Drittel der Vereine und Gruppen vertreten, die nach dem Stand der zuletzt eingereichten Berichtsbogen Verbandsbeitrag bezahlt haben. § 6 Abs. 4 und 5 der Satzung gilt sinngemäß.

18.4. Die DV beschließt mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Delegierten.

18.5.. Nach beschlossener Auflösung hat der amtierende GV unverzüglich die Geschäfte abzuwickeln und die Auflösung durchzuführen.

18.6. Einberufung, Leitung der DV, Beschlussfähigkeit, Abstimmung und Protokollführung richten sich sinngemäß nach den in § 9 dieser Satzung enthaltenen Bestimmungen, soweit § 18 nichts anderes bestimmt.

18.7. Bei Auflösung des Landesverbandes oder bei Fortfall des bisherigen Zwecks (§ 2) fällt das nach Erfüllung der Verbindlichkeiten vorhandene Vermögen an den CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V., mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden.

 

§  19      Schlussbestimmungen

Diese Satzung wurde am 8. November 1986 beschlossen und am 12. November 1988 sowie am 08. November 1992, am 09. November 1996, am 09. November 2002, am 08. November 2003 und am 14. November 2009 geändert.