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#juleicazuhause

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100 Orte – Eine Schulung
 
Allerorten hört man von der Corona Krise und den damit verbundenen Schwierigkeiten für verschiedene gesellschaftliche Bereiche. Das gilt nicht zuletzt auch für die Jugendarbeit und ausfallende Maßnahmen oder Treffen. Bei Homeschooling scheiden sich dich Geister in der Beurteilung von dessen Erfolg. Im CVJM beschreiten wir aber auch gemeinsam gerade neue Wege. Von einem davon möchte ich hier erzählen.
 
Es geht um das Projekt #juleicazuhause. Dahinter verbirgt sich der Erstversuch, eine Mitarbeiterschulung für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit über Webinare online durchzuführen. Juleicazuhause hat ortsungebunden als Kooperation verschiedener christlicher Jugendverbände (CVJM Ostwerk, Thüringen, Bayern, EC Berlin-Brandenburg etc.) stattgefunden und vermittelte bundesweit einheitliche Inhalte der Juleica-Schulungen. In der zweiten Osterferienwoche beschäftigten sich fast 100 Teilnehmende im Alter von 14 bis zirka 30 Jahren aus ganz Deutschland mit den Themen Bible-Basics, Persönlicher Glaube, Entwicklungspsychologie, Gruppensoziologie und Projektmanagement. Erfahrene ehren- und hauptamtliche Schulungsleiter gestalteten die Online Veranstaltungen durch Livestream-Vorträge über Zoom. Ergänzt durch Gespräche in Chatrooms mit Experten und anderen interaktiven Online-Tools.
 
Tages- und Gesamtfeedbacks der Teilnehmenden und Eindrücke der Webninarleitungen lassen ein sehr positives Fazit zu dem Projekt zu. Juleicazuhause wird im Herbst für die Teilnehmenden durch analoge Schulungseinheiten in verschiedenen Regionen Deutschlands (u.a. Burg Wernfels) abgeschlossen.

 

#juleicazuhause

 

Mich persönlich hat es begeistert, dass, natürlich in anderer Atmosphäre als gewohnt, echt was rübergekommen ist bei der Schulung. Da war Wissensdurst und Engagement bei den Teilnehmenden, da war ein gutes Miteinander der Seminarverantwortlichen und da war, in alledem und darüber hinaus, Christus.
Es ist schön, das erlebt zu haben.
 
Ich möchte Mut machen, solche Projektideen für die Jugendarbeit weiterzudenken.  Damit haben wir die Chance, andere Leute zu erreichen oder an ihnen anders dran zu bleiben, als das vielleicht bei klassischen Veranstaltungen der Fall ist.
 
Corona ist bezüglich #juleicazuhause vielleicht ein Weniger an Präsens vor Ort und analogem Miteinander. Gewachsen ist aber ein digitales, viel größeres, deutschlandweites Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich finde das wunderbar. Nicht nur, aber vor allem auch, weil es gelebte Weltbundlosung ist.
 
Phillip Mörtel
Ehrenamtlicher im CVJM Bayern