Jugendevangelisation

Was ist das?

Jesus selbst bringt es auf den Punkt: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh. 3,16)
Darum geht es bei Evangelisation: Gott liebt die Welt so sehr, dass er selbst auf diese Welt kommt, um uns Menschen seine Liebe zu zeigen. Er bittet uns, dass wir uns ihm anvertrauen, ihm glauben. Warum? Weil für uns Menschen diese Bezieh ung zu Gott lebensnotwendig ist. Wir haben Jesus nötig. Er hilft uns, auf dieser Welt zu leben und ermöglicht ewiges Leben.

Das ist die gute Nachricht (= Evangelium) die Gott für diese Welt hat. Diese Nachricht weiterzusagen, und Menschen einzuladen, Jesus zu vertrauen, nennt man Evangelisation.

Warum ist das wichtig?

1. Wenn man von einer Sache überzeugt ist, wirbt man auch für sie und macht sie bekannt. Als Christen sind wir überzeugt, dass die Nachricht von Jesus die Beste der Welt ist, also verbreiten wir sie.
2. Als Jesus sich verabschiedet, gibt er seinen Freunden einen Auftrag mit auf den Weg. „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe.“ (Matthäus 28,19+20) Damit ist klar, was Sache ist. Wer zu Jesus gehört, wer Christ ist, der hat diesen Auftrag. Auch heute noch.

Wie geht das?

Was die gute Nachricht ist und warum wir sie weitersagen wollen ist jetzt klar. Doch wie geht das? Drei Dinge sind bei Evangelisation wichtig:

1. Zuhören - damit ich verstehe wie der Mensch tickt, der mir gegenüber sitzt. Was hat er erlebt, wo kommt sie her, was bewegt ihn, welche Fragen hat sie? Wenn ich gut zuhöre und mein Gegenüber verstehe, kann ich konkret von Jesus reden. 2. Reden - und zwar auf allen Kanälen. In der Schule auf dem Pausenhof, im Chat, im 4-Augen Gespräch, auf einer Bühne vor 200 Leuten… 3. Handeln - mit Herz und Hand, mit Kopf und Kragen. Die gute Nachricht von Jesus endet nicht in Worten, sondern zeigt sich immer in Taten. Wir erzählen von Jesus, weil wir unsere Mitmenschen lieben. Und deshalb reden wir nicht nur, sondern packen auch an. Wir als CVJM Bayern wollen mit unserer Arbeit Jesus in dieser Welt bezeugen. Und wir wollen jungen Menschen helfen, damit sie an ihrem Ort ihren Glauben bezeugen können. Christus, der Herr, soll der Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach eurem Glauben und eurer Hoffnung fragen. (1. Petrus 3,15)


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