MissioPoint

CVJM-MissioPoint

Vierjähriges Unterstützungsprojekt durch einen Hauptamtlichen für CVJM-Neugründungen

Was bedeutet MissioPoint?

Für vier Jahre wird ein Hauptamtlicher Mitarbeiter an einen Ort gesandt, um dort Jugendarbeit aufzubauen und junge Menschen zu Jesus einzuladen. Fokussiert auf einen Ort geschieht so missionarische Jugendarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, die Ehrenamtlichkeit des CVJM-Ortsvereins zu unterstützen.

Für wen ist dieses missionarische Projekt?

  • CVJM-MissioPoint ist ein innovatives missionarisches Gründungsprojekt ausschließlich für Neugründungen (bis zu 4 Jahren) von CVJM-Ortsvereinen. Diese Hilfe in der Gründungsphase ist zeitlich 4 Jahre befristet, kann nicht verlängert werden und mündet in der Ehrenamtlichkeit und Selbständigkeit des Ortsvereines. Ziel ist die Weiterführung.
  • Uns ist wichtig, dass ein neu gegründeter Verein in einer eigenständigen Weise gegründet wurde und auf viele Unterstützer angewiesen ist. Auch in der Vorgründungsphase wird der Verein durch einen Landessekretär beraten. Wer bereit ist, selbst anzupacken und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, den kann dieses Projekt reich beschenken. Viele unserer CVJM-MissioPoint-Orte erleben dies.
  • Wir begrüßen es deshalb, wenn ein startendes MissioPoint-Projekt finanziell von vielen verschiedenen Einzelpersonen und Institutionen geschultert wird. So wird gewährleistet, dass viele unterschiedliche Mitarbeiter, Beter und Geldgeber einen MissioPoint unterstützen und die Arbeit überkonfessionell geschehen kann. Durch Vereinspatenschaften / Partnervereine kann das Projekt finanziell unterstützt werden und durch gegenseitigen Austausch und Zusammenarbeit in der Region auch vernetzend wirken. Das hilft nicht nur der Neugründung, sondern kann auch den Partnerverein bereichern.
  • Von einer alleinigen Unterstützung einer Kirchengemeinde oder Institution raten wir daher eher ab. Der größere Teil der Finanzierung sollte von verschiedenen Einzelpersonen gewährleistet sein.

Zielsetzung

  1. Der missionarische Auftrag: Junge Menschen sollen durch die CVJM-Arbeit vor Ort Jesus Christus näher kennenlernen und in eine bewusste Glaubensbeziehung zu Jesus Christus eingeladen werden.
  2. CVJM-Arbeit vor Ort und in der Region stärken und ausbreiten: Der CVJM-Sekretär soll ehrenamtliche Mitarbeiter in der Praxis missionarischer Jugendarbeit stärken und befähigen. Es soll vor Ort erlebbare, lebendige CVJM-Gemeinschaft entstehen. Auch die Ausbreitung der CVJM-Arbeit soll als mögliches Fernziel bedacht werden.

Anbindung und Zusammenarbeit in der größeren CVJM-Gemeinschaft in Bayern

Die Verbindung zwischen dem CVJM-Ortsverein und dem CVJM-Landesverband Bayern e.V. soll intensiv gepflegt und gestärkt werden. In den vier Jahren nimmt der Hauptamtliche, zusammen mit örtlichen CVJM-Mitarbeitenden, an Schulungen und Veranstaltungen des CVJM-Landesverbandes teil.

Bedingungen zur Entstehung eines MissioPoints

  1. Der Klärungsprozess im CVJM-Ortsverein erfolgt.
  2. Der CVJM-Ortsverein bewirbt sich bei dem CVJM-Landesverband Bayern für einen MissioPoint bis Anfang September.
  3. Klärungsgespräche durch den Vorstand des CVJM-Landesverbands Bayern oder eines von ihm
       beauftragten Landessekretärs schließen sich an.
  4. Die Genehmigung durch den Vorstand des CVJM-Landesverbandes folgt.
  5. Es wird nach einem geeigneten Bewerber durch den CVJM-Landesverband und den CVJM-Ortsverein gesucht.
  6. Der Kontakt des Bewerbers mit dem CVJM-Landesverband (GS oder Vorsitzenden)
       oder CVJM-Ortsverein (Vorsitzenden oder Ansprechpartner) wird aufgenommen.
  7. Der CVJM-Ortsverein und der CVJM-Landesverband informieren sich gegenseitig
       über das Vorhandensein eines Interessenten.
  8. Dann folgt das Vorstellungsgespräch des Interessenten im Gesamtvorstand des CVJM-Landesverbandes Bayern.
  9. Der Ort wird über die Eindrücke des Vorstellungsgespräches informiert. Scheint der Interessent geeignet zu sein,
       wird ein Vorstellungsgespräch mit dem CVJM-Ortsverein vereinbart.
  10. Dann findet ein Vorstellungsgespräch bei dem CVJM-Ortsverein statt.
         Anschließend informiert der Ort den Landesverband über das Gespräch.
  11. Die Berufung kommt zustande beim Einverständnis aller Partner.
  12. Der Vorstand des CVJM-Landesverbandes teilt dem Bewerber und dem CVJM-Ort das Ergebnis mit.
         Bei Entscheidung gegen den Bewerber wird zuerst der Ort vom Generalsekretär oder Vorsitzenden
         des CVJM Landesverbandes informiert.

Voraussetzung ist, dass der CVJM-Ortsverein innerhalb der letzten 4 Jahre gegründet wurde. Wenn die Bewerbung bis Anfang September eingeht, kann die Bewerbung zum nächsten Herbst in den Ausschreibungen berücksichtigt werden.

Umsetzung eines CVJM-MissioPoints und Anstellungsfragen

  • Die Dienstaufsicht über den CVJM-Sekretär im MissioPoint liegt beim Generalsekretär des CVJM-Landesverbandes, die Fachaufsicht wird an den Vorsitzenden des Ortsvereins delegiert.
  • Der CVJM-MissioPoint-Sekretär informiert regelmäßig den Vorstand und den begleitenden Landessekretär über den Stand der Arbeit durch Kurzberichte und bleibt in enger Kommunikation mit diesen. Zur persönlichen Begleitung und in strukturellen Fragen wird dem CVJM-MissioPoint-Sekretär ein CVJM-Landessekretär mit Beauftragung für die Begleitung des MissioPoints zur Seite gestellt.
  • In der konkreten Durchführung der örtlichen CVJM-Arbeit ist der CVJM-MissioPoint-Sekretär dem CVJM-Vorstand des CVJM-MissioPoint-Ortes verantwortlich. Deshalb ist eine geordnete, regelmäßige Kommunikation mit Vorstand und Mitarbeitern am CVJM-Ort nötig (z.B. wöchentliche Reflektionstreffen zum Austausch und Gebet). Beschlüsse und Zielrichtung der Arbeit sind im Vorstand des Vereins zu treffen. Die Arbeit des CVJM-MissioPoint-Sekretärs wird in einer Dienstanweisung geregelt. Der CVJM-Ortsverein ist herausgefordert, Ziele zu formulieren und deren Umsetzung regelmäßig zu überprüfen.
  • Um möglichst viel Zeit mit Menschen zu verbringen, wird der Hauptamtliche überwiegend von Gremienarbeit befreit.
  • Ziel ist die ehrenamtliche Weiterführung des Vereins nach Beendigung des MissioPoint-Projektes. Zur Sicherung des Zieles der Ehrenamtlichkeit, verpflichtet sich der MissioPoint-Ort nach der MissioPoint-Zeit (für eine Sperrfrist von 2 Jahren) keinen Hauptamtlichen für die Jugendarbeit des CVJM anzustellen.
  • Es wird eine Rahmenvereinbarung für vier Jahre und einen Monat zwischen CVJM-Landesverband Bayern und MissioPoint-Ort (nach Vorgabe des CVJM-Landesverbandes Bayern e.V.) getroffen.

Die Finanzierung

Der CVJM-Landesverband Bayern e.V. übernimmt die Personalkosten bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Sachkosten und die weiteren Personalkosten müssen von dem CVJM-Ortsverein aufgebracht werden. Der örtliche CVJM-Verein verpflichtet sich vier Jahre und einen Monat lang, seinen Teil zu finanzieren. Da es sich bei CVJM-Missio-Point-Sekretären in der Regel um Einstiegsgehälter handelt, sollte der Ort mithelfen, eine günstige Wohnung zu finden. Er sorgt für geeignete Arbeitsbedingungen im Büro und technische Einrichtung.

Einführung und Aussendung des CVJM-Sekretärs im MissioPoint

Dies geschieht bei einer landesweiten Veranstaltung (Burgfest) des CVJM-Landesverbandes Bayern e.V. (Wie Missionare in fremde Länder ausgesandt wurden, so entsenden wir den CVJM-MissioPoint-Sekretär in den bayerischen CVJM-Ort und in die Region.) Am CVJM-MissioPoint-Ort sollte der neue hauptamtliche Mitarbeiter in einer öffentlichen Veranstaltung (z.B. in einem Gottesdienst) begrüßt werden - dies darf keine nochmalige Einführung in den Dienst sein, sondern ein Begrüßungsfest. Eine öffentliche Begrüßung gibt auch die Chance zur Öffentlichkeitsarbeit.

Besetzung, Begleitung, Evaluation und weitere wichtige Merkpunkte für die Durchführungsphase eines neuen MissioPoints

  • Die MissioPoint-Stellen werden mit jungen Hauptamtlichen besetzt, die kontaktfreudig sind, eine stabile Persönlichkeit besitzen und sich den besonderen Herausforderungen eines MissioPoints stellen. Dies sind in der Regel Absolventinnen und Absolventen von missionarisch ausgerichteten theologischen Ausbildungsstätten.
  • Wöchentliche Gebetstreffen, Mentoren-Gespräche, kollegiale Beratung und ein zugeordneter Begleiter des Landesverbandes unterstützen den Hauptamtlichen in der Reflexion und Ausrichtung der Arbeit ebenso wie der Vorstand des CVJM-Ortsvereines.
  • In einem gemeinsamen Zwischengespräch mit dem CVJM-MissioPoint-Sekretärs, dem Vorstand des CVJM-MissioPoint-Ortes, dem Generalsekretär des CVJM Bayern und des begleitenden CVJM-Sekretärs wird die zurückliegende MissioPointarbeit reflektiert und weitere Schritte vereinbart um das MissioPoint Ziele zu erreichen.
  • Über dieses Gespräch wird der Gesamtvorstand des CVJM Bayern informiert.
  • Der MissioPoint-Sekretär nimmt an allen Großveranstaltungen des CVJM-Landesverbandes teil. Außerdem in der Regel an zwei Freizeiten, der Leitung eines KonfiCastles, sowie einer Mitarbeiterschulung und der Gesamtmitarbeitertagung. Dies dient der Vernetzung des Ortes und der Landesebene.
  • Gegen Ende des dritten Jahres empfehlen wir eine Art Mitarbeiterwochenende zu machen, bei dem Themen der Nachbegleitung bearbeitet werden können.

Nachbegleitung

Die Nachbegleitungsphase kann von außen nur durch Beratungs- und Vorstandsgespräche und Dienste im Rahmen des normalen Reisedienstes geschehen. Der Verein muss schon während und aber besonders nach der MissioPoint-Phase auf eigenen Beinen gehen und auf eigenen Füßen stehen lernen.Auch in der Nachbegleitung sind unsere Schulungs- und Begleitungsangebote hilfreich für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter des CVJM-Ortsvereins und der Vernetzung mit dem CVJM-Landesverband Bayern. Wir freuen uns, wenn der CVJM-Ortsverein auch nach der eigenen MissioPoint-Phase, das Projekt auch weiterhin finanziell und im Gebet unterstützt.

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Hinweis
Um einen aussagekräftigen Überblick zu erhalten bitten wir darum, alle folgenden Zeilen (so konkret wie möglich) auszufüllen. Bei Rückfragen zu Anmeldung oder Inhalten der Konzepte steht das Team der Landessekretäre Ihnen gerne zur Verfügung und freut sich über eine Kontaktaufnahme!
individuelle Begleitung/Coaching:
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TLC
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MovingPoint
Gewünschter Landessekretär für GMT 7
Gewünschter Landessekretär für TLC
Gewünschter Beginn
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Informationen zum CVJM-Ortsverein
Beteiligung an Kosten
Anmerkung:
Ihre Bewerbung wird im Team Landessekretäre vorgelegt und beraten, ob und wie eine Begleitung möglich ist. Anschließend werden wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass nicht jeder Wunsch sofort erfüllbar ist, da die Ressourcen begrenzt sind – aber: Wir geben unser Bestes! Wir freuen uns über Ihr Interesse!
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