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Impfkampagne der Staatsregierung

Impfkampagne der Staatsregierung: Beteiligungsangebot für die Jugendarbeit in Bayern

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Jugendarbeit,
die Corona-Impfung ist eines der wirksamsten Mittel zur Bewältigung der Pandemie. Um die
Impfquote zu steigern und einer möglichen Impfmüdigkeit noch vor einer weiteren Verbreitung der Delta-Variante oder einer vierten Welle im Herbst entgegenzuwirken, hat die Staatsregierung am Dienstag, 13. Juli 2021 die Weiterentwicklung der bestehenden Impfkampagne beschlossen. Dabei soll es auch darum gehen, junge Menschen zu mobilisieren. Der BJR möchte sich dabei mit Eurer Unterstützung als Kooperationspartner und Vermittler engagieren. Junge Menschen können ein vitales Interesse daran haben, sich impfen zu lassen. Kinder und Jugendliche waren bisher keine Treiber der Pandemie und sind nur mit geringem Risiko tatsächlich an Corona erkrankt. Allerdings zeigen Zahlen aus Israel und Großbritannien, dass die sich immer weiter ausbreitende Delta-Variante das durchaus ändern kann. Eine erste Impfaktion für ab 12-Jährige letzte Woche stieß auf große Resonanz. Deswegen sollten wir als Jugendarbeit uns auch dafür einsetzen, dass jungen Menschen so bald wie möglich entsprechende Angebote gemacht werden können.

 

Genau darum geht es bei der Weiterentwicklung der bestehenden bayerischen Impfkampagne, für die das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verantwortlich ist. Bei dem Angebot an die Jugendarbeit in Bayern, sich daran zu beteiligen, sollen Regionalität und die Lebens- und Aufenthaltsorte junger Menschen im Vordergrund stehen. Es geht in erster Linie darum, sich vor Ort mit den Verwaltungsleiter:innen der Impfzentren zu vernetzen und einen Standort für Impfungen zur Verfügung zu stellen. Einrichtungen, Angebote, Ferienmaßnahmen oder Veranstaltungen der Jugendarbeit können so zur Impfgelegenheit werden.


Für die Jugendarbeit besteht die Möglichkeit, mithilfe von mobilen Teams oder Impfbussen zu einer Art Impflokal zu werden. An den Terminen für Erst- und Zweitimpfungen müssen
geeignete Räumlichkeiten oder ein entsprechender Standort zur Verfügung gestellt werden. Die detaillierte Planung der Impfaktionen erfolgt vor Ort, zusammen mit den Verwaltungsleiter:innen der jeweils zuständigen Impfzentren. Der BJR stellt die dazu nötigen Kontaktdaten allen interessierten Mitgliedsorganisationen, die eine Impfaktion durchführen wollen, auf Nachfrage zur Verfügung.


Bitte wendet Euch dazu per E-Mail an buero.praesident@bjr.de und gebt den jeweiligen
Landkreis an. Bei der Vorbereitung und Ausgestaltung sind der Kreativität fast keine Grenzen
gesetzt, solange wesentliche rechtliche, hygienische und organisatorische Rahmen-bedingungen eingehalten werden. Das beigefügte Merkblatt „Was ist zu tun?“ gibt eine Übersicht über die nächsten Schritte.
Gerade Einrichtungen und Maßnahmen der Jugendarbeit wären bei einem anderen wesentlichen Zusammenhang nach meiner Auffassung besonders geeignet: Da für die ab 12-Jährigen noch die wissenschaftliche Empfehlung fehlt, ist ein bewusster Umgang mit dem Thema Impfen geboten. Gerade in der Jugendarbeit haben wir eine besondere Stärke: die vertrauensvolle Beziehung zwischen Jugendarbeiter:innen und Kindern wie Jugendlichen. Wir sind zwar nicht für die ärztliche Aufklärung zuständig, aber wir können doch für einen bewussten Umgang mit dem Thema Impfen an sich sorgen. Wir können auch hier Kinder und Jugendliche begleiten, sodass sie sich eben nicht einfach mal nur so impfen lassen, sondern sich bewusst entscheiden.


Die Beteiligung an der Impfkampagne ist ein freiwilliges Angebot für die Jugendarbeit in Bayern. Junge Menschen leiden nach wie vor besonders unter der Corona-Pandemie und den eingeschränkten Möglichkeiten. Sie sollten aus unserer Sicht größere Chancen und bessere Möglichkeiten haben, sich impfen zu lassen – wenn sie sich bewusst für eine Impfung entschieden haben, um sich und andere zu schützen oder um ihnen wieder leichter mehr Begegnungen und Teilhabe zu ermöglichen.
Gleichzeitig ist mir durchaus bewusst, dass es wesentlich darauf ankommt, dass Erwachsene
sich wieder mehr impfen lassen als zurzeit wahrnehmbar. Die Pandemie ist noch nicht vorbei
und ihre Gefahren nicht abgewendet. Jede Impfung schützt einen selbst – sie ist aber vor allem auch ein solidarischer Beitrag gerade für Kinder und Jugendliche. Auch hier müssen wir werben und gerade diesen Aspekt deutlich machen. Denn gerade Kinder und Jugendliche laufen ansonsten Gefahr, im Herbst wieder besonders betroffen zu sein. Bitte unterstützt uns bei unserem Anliegen.


Dass die Bayerische Staatsregierung auch die bayerische Jugendarbeit im Rahmen der Impfkampagne berücksichtigt und uns als Partner:innen wahrnimmt, freut mich. Die Jugendarbeit in Bayern kann hier nicht nur einen Mehrwert für junge Menschen erreichen, sie kann auch einen weiteren wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten und sich als verlässlicher Partner erneut beweisen.

 

Herzliche Grüße, 

Matthias Fack, Präsident

 

 

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PDF Impfkampagne mit Merkblatt zum Download. 

 

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