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Vereinstipps

Formen ändern sich wie Frisuren

Was brauchen die Menschen in der neuen Wirklichkeit von uns und von Gott?

 

 

„Wir leben in einer Zeit mit ganz besonderen Herausforderungen.“ Dieser Satz wächst uns schon zu den Ohren raus und trotzdem ist er wahr. Wahr ist auch, dass sich gerade jetzt beweisen kann, ob unser Fundament, unser Halt, unsere Signatur im Leben so stark ist, dass die Herausforderungen nicht zu Überforderungen werden. Dies gilt zuallererst für dich selbst. Für dich hat einer unterschrieben, signiert, dass er zu dir steht – dein Urheber höchstpersönlich. Nicht erst seit Ostern 2021 ist bekannt, dass ER für dich alles getilgt hat und du frei bist! Ist dir das jetzt gerade bewusst?

 

Dieses Fundament gilt nicht nur für dich, sondern auch für unsere ganze CVJM-Bewegung zusammen mit der Pariser Basis. Lasst uns immer wieder neu darauf schauen, was die Gründe für unsere Sammlung, Sendung und unser Tun sind. Wir sind nicht nur eine Gruppe geworden, weil uns langweilig war oder wir nichts Besseres zu tun haben. Die Basis der CVJM-Bewegung ist die Pariser Basis: Wir wollen Menschen unter Gottes Wort sammeln und ihnen erzählen, dass Christus rettet! Das ist so viel mehr als reiner Zeitvertreib. Es ist das Schönste und Wichtigste, was wir mit unserer Zeit tun können – auch dann, wenn sich die Form dieses Tuns verändert. Dass wir von Christus gezeichnet und befreit sind und als CVJM berufen sind, Gottes Reich zu bauen, gilt auch jetzt. Und gerade jetzt haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir bereit sind, diesen Ruf kreativ umzusetzen und aber auch jetzt schon zu planen, wie wir dies tun werden, wenn wieder geöffnet wird. Wo wollen wir anknüpfen, wo uns ganz neu erfinden?

 

Ja, es stimmt: Zukunft braucht Herkunft, aber nicht in den Formen. Schaut euch mal an, wie die Pandemie unsere Frisuren immer wieder zwischendurch verändert hat. Wir sehen oder sahen zwischendurch alle – drücken wir es mal positiv aus – natürlicher aus als sonst, aber unter den Frisuren sind wir noch die Gleichen. So ändern sich auch die Formen, in denen wir unserem Ruf nachkommen, auch wenn sich unser Wesen und das Wesen dessen, der uns zusammengebracht hat, nicht ändern.

 

Vermutlich brauchen die Einen unter uns jetzt einfach diese Rückbesinnung, ein „sich neu fallen lassen“ in seine Arme. Andere brauchen den Wachrüttler: Du darfst dir bewusst machen, dass Christus seine Liebe auch in diesen Zeiten noch immer durch dich und euch im CVJM brennend weitersagen will – in neuen Formen.

Was davon ist das, was du brauchst? Was braucht dein CVJM, deine Schwester, dein Bruder im Glauben, deine Gemeinde, dein Ort? Redet miteinander, fragt euch gegenseitig nach eurem Glauben und den Wegen Gottes an euch und durch euch! Und dann fragt euch, wie ihr es umsetzen wollt, ganz neu, ganz anders, aber immer noch voller Liebe und Heils-Verkünder-Kraft! Wir gehen nicht zurück, wir holen nur Anlauf und planen die Route neu: Das Geschenk der Liebe ist immer noch dasselbe: nämlich die Liebe Jesu!

 

Gut ist, zu wissen, WIR SIND NICHT ALLEINE: ER IST DA, FRISUREN - ENTSCHULDIGUNG, ICH MEINE NATÜRLICH FORMEN, HIN ODER HER!

 

Gruß Martin Schmid

Vereinsentwicklung