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Streets and Alleys

Gemeinsam mit der siebenköpfigen Band aus Mühlhausen war der CVJM Bayern am KonfiCastle Online unterwegs. Als Team waren sie auch beim Neubau des CVJM-Haus in ihrer Gemeinde beteiligt. Jetzt wollten wir einmal mehr über Streets and Alleys erfahren.

 

Streets and Alleys

 

Stellt euch einmal kurz vor: Wo kommt ihr her? Wie habt ihr euch gefunden?

 

Tim: Wir kennen uns eigentlich alle von Kind auf, außer Samuel, der jetzt nachträglich dazu kam. Wir sind alle im CVJM Mühlhausen aufgewachsen. Damals noch die Christusgemeinde und jetzt CVJM. Und irgendwann kam dann die Idee, dass wir auch mal Musik machen könnten. Ab da haben wir uns zwei Jahre ganz entspannt im CVJM getroffen und Musik gemacht. Wir haben kreuz und quer einfach alles gespielt. Dann ist es immer mehr Richtung Worship gegangen und irgendwann hatten wir dann unseren ersten Auftritt. Das war aber erst nach zwei Jahren. Da haben wir uns dann raus getraut. (lacht)

 

Was war euer erster Auftritt?

 

Tim: Was war denn das? Die SNC Forchheim (Saturday Night Church) – das war der erste außerhalb.

 

Simon: Davor haben wir schon oft bei uns im CVJM gespielt. Aber das war das erste Mal, wo wir dann wirklich woanders waren.

 

Tim: Und wir waren so aufgeregt. (alle stimmen lachend zu)

 

Und wie lange ist das jetzt her?

 

Tim: 5 Jahre so grob. Die ersten zwei waren spannend.

 

Ich habe gesehen, dass der CVJM Mühlhausen gerade ein neues Gemeindehaus baut. Als Band seid ihr auch auf ihrer Website vertreten, dann bald auch auf ihrer Bühne? Seht ihr das als eine große Chance?

 

Amelie: Wir haben tatsächlich ein ganz neues Gebäude gebaut, weil das Alte einfach schon ziemlich alt ist und auch nicht barrierefrei. Da hat uns Gott das aufs Herz gelegt einen Neubau zu starten. Und der ist tatsächlich schon fast fertig. Außer ein paar Kleinigkeiten, Dekozeug und die Außenanalage. Ein paar von uns sind Teil der Lobpreisband im CVJM. Und deswegen stehen wir da quasi schon auf der Bühne. Und ob wir als Band auf der Bühne im Neubau stehen werden, mal sehen. Aber man muss sagen, weil wir eben aus dem CVJM Mühlhausen heraus entstanden sind, hatten wir schon oft das Privileg am Sommerfest oder bei Lobpreisabenden zu spielen. Und es wäre voll das Privileg, wenn wir das jetzt auch auf der richtigen Bühne machen dürfen. Jetzt haben wir ja tatsächlich eine richtige Bühne.

 

Seid ihr selbst beim Umbau mit involviert gewesen?

 

Julia: Die meisten von uns sind Mitarbeitende und auch Mitglieder im CVJM. Wir haben schon bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen mitgearbeitet und auch beim Umbau waren wir beteiligt. Und weil wir als Band auch Teil des CVJM sind, konnten wir da echt viele Ideen und Vorschläge mit einbringen und mitarbeiten. Vor allem auch mit der Bühne, Lichttechnik und Tontechnik, da konnten wir viele Ideen einbringen. Aber auch bei der Inneneinrichtung und der Gestaltung. Das ist eigentlich ziemlich cool bei uns im CVJM, dass wir als junge Generation hier echt mitbestimmen und mitgestalten können.

 

Zurück zu eurer Band. Woher kommt der Name Streets and Alleys? (engl. Straßen und Gassen)

 

Miriam: Unsere Inspiration dafür war ein Bibelvers aus Lukas 14 Vers 21. Da erzählt Jesus ein Gleichnis, wo ein großes Fest stattfindet und ein Diener soll Leute einladen. Aber all die geladenen Gäste können nicht kommen oder sagen kurzfristig ab. Da wird der Diener beauftragt raus in die Straßen und Gassen zu gehen, um Leute einzuladen, zu dem großen Fest. Und beim Lesen haben wir gemerkt – wir empfinden das auch als unseren Auftrag als Band und auch persönlich. Als Gottes Auftrag an uns, Leute zu seiner großen Celebration (engl. Feier) einzuladen. In unserem persönlichen Umfeld, aber auch als Band, Leute näher zu Gott zu bringen. Und ich glaub besonders, da wir relativ moderne Musik machen, erreichen wir junge Menschen in ihrem Glauben und machen auch den Lobpreis zugänglicher.

 

Wie sucht man sich denn einen Bandnamen? Habt ihr aktiv danach geforscht oder seid ihr zufällig darauf gestoßen?

 

Lukas: Wir haben schon aktiv nach dem Namen gesucht und das hat ehrlich gesagt ziemlich lange gedauert. Wir wollten schon auch etwas aus der Bibel. Und dann haben wir uns eine englische Übersetzung genommen und durchgelesen. Bis wir etwas gefunden haben, das natürlich gut klingt und auch die richtige Botschaft hat. So sind wir dann irgendwann auf den Namen gestoßen.

 

Was bedeutet für euch Anbetung?

 

Simon: Anbetung ist quasi das Einzige, was wir Gott zurückgeben können. Alles was wir in unserem Leben empfangen haben, haben wir von Gott. Und alles was wir ihm zurückgeben können, haben wir quasi schon einmal empfangen. Aber Anbetung ist wirklich etwas, was wir Gott schenken können. Anbetung ist unsere Antwort auf Gottes Liebe und unsere Antwort auf den krassesten Liebesbeweis, den er uns gemacht hat – am Kreuz. Wo Jesus für uns gestorben ist. Was aber wichtig ist: Gott liebt uns nicht wegen unserer Anbetung, das heißt wir müssen Gott nicht anbeten, damit er uns liebt. Sondern wir wissen, Gott hat uns zuerst geliebt und ist dafür am Kreuz für uns gestorben. Und aus dieser Liebe heraus, aus dieser Fülle heraus, wollen wir ihn anbeten.
Unsere Anbetung passiert in einer intimen Beziehung zu Gott. Und wir drücken unsere Anbetung gerne durch Musik aus. Und wir wollen diese Anbetung ausdrücken, diese Gefühle, die wir für Gott haben, wollen wir wirklich ausdrücken. Das ist z.B. auch der Grund, warum wir Hände heben oder warum wir so auf der Bühne sind, wie wir sind.

 

Was ist euer Traum als Band?

 

Lukas: Das ist ein bisschen schwer, wir haben jetzt nicht diesen einen Traum. Wir lieben es einfach miteinander Musik zu machen, so haben wir angefangen. Wir sind für jeden Auftritt, der kommt, wirklich dankbar, weil wir dadurch einfach machen können, was wir lieben. Natürlich freuen wir uns über große Aufritte, wenn viele Leute da sind und gut mitmachen. Aber darum geht’s uns eigentlich gar nicht, sondern das wir ein Teil von Gottes Plan für die Welt sind. Das wir es schaffen, Menschen näher zu Gott zu bringen. Wenn ich eine Vision nennen würde, dann wäre es das.

 

Gibt es einen Song als Band, den ihr am Liebsten miteinander singt?

 

Samuel: Grundsätzlich versuchen wir in unserer Songauswahl darauf zu achten, dass wir aktuelle Songs und moderne Lieder spielen. Wenn neue Songs von der Outbreakband oder Ecclesia Worship am Start sind, versuchen wir sie möglichst schnell mit in die Setlist einzubauen – wenn sie uns gefallen. Zwei Lieder wären jetzt zum Beispiel von der Outbreakband ‚der Ort‘ oder ‚Zuhause‘. Die haben wir schon ziemlich oft gespielt.

 

Ihr habt im Februar den CVJM Bayern beim KonfiCastle Online musikalisch unterstützt (in einer etwas anderen Besetzung). Wie habt ihr das KonfiCastle Online für euch erlebt?

 

Simon: Wir, als Band, finden KonfiCastle immer nice (engl.nett). Generell, Burg Wernfels ist immer ein besonderes Feeling (engl. Gefühl). Ich fand’s natürlich schade, dass keine Konfis dabei waren. Aber es war trotzdem eine coole Atmosphäre und ich hab das so richtig genossen Gass zu geben und ein gemeinsames Ziel zu haben. Dass die Teens, die Konfirmierenden, eine Begegnung mit Jesus haben. Da zu sehen, wie jeder sein Bestes gibt und jeder Exzellenz lebt, dass fanden wir richtig schön.

 

In wie weit, denkt ihr, ist bei den Konfirmierenden etwas von der Botschaft angekommen?

 

Simon: Ich denke auf jeden Fall, dass was angekommen ist. Gott ist nicht limitiert darauf, dass wir präsent KonfiCastle machen. Gott wirkt auch online. Und ich denke auf jeden Fall, dass es Begegnung gegeben hat. Es ist halt schwierig, weil du es nicht wirklich siehst. Du siehst den Konfirmierenden hinter dem Bildschirm ja nicht. Aber ich denke auf jeden Fall, Gott hat sich die Chance nicht entgehen lassen den Teens zu begegnen. Und ich glaube, da sind richtig coole Begegnungen entstanden.

 

Vielen Dank für eure Zeit und das Interview!