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Beeindruckend, erstaunlich und begeisternd!

Atemberaubender Blick in Jerusalem

Die Reisegruppe des CVJM Bayern unterwegs in Israel
Ein etwas anderer Bericht über die Reise nach Israel und Jordanien in den Pfingstferien 2018. Wir haben Teilnehmer nach ihren Eindrücken gefragt. Hier auszugsweise einige – unkommentierte- Statements, die Friedemann (einer von 58 Teilnehmern) dankenswerterweise für uns zusammengetragen hat:

 

Warum fährst Du nach Israel?

„Das Land fasziniert mich einfach. Die geballten Gegensätze, die Lebendigkeit, die sehr schöne Natur – und Jerusalem – immer wieder beeindruckend.“

„Weil ich vor 30 Jahren schon einmal dabei war. Damals, ja damals, da war es ganz anders, weniger touristisch. Und ich war so jung. Alles hatte mich fasziniert. Aber jetzt brauche ich es nicht nochmal. Ich muss auch nicht nach Israel, um Jesus zu begegnen.“

„Altschuld abtragen. Vor 10 Jahren hatten wir verabredet, dass wir „irgendwann“ nach Israel sollten. Und „irgendwann mal“ ist so unbestimmt, dass es dann nicht geschieht. Dann hat es keine 5 min. gedauert, bis die Unterlagen auf dem Tisch lagen und die Anmeldung komplett war. Ich habe es keinen Moment bereut. Es war eine super Entscheidung.“ 

 

Die Besten Erlebnisse

„Jordanien! Der gesamte Eindruck. Einfach tolle Momente, ob beim Toten Meer, Berg Nebo, Petra, oder in der Wüste. Das Land hat mich sehr positiv überrascht.“

„Petra, diese unglaubliche Stadt. Und die Wüste, alle Wüsten, die wir gesehen und erlebt hatten. In der Wüste waren wir anders, leichter, alle Sorgen sind abgefallen. Wir waren reduziert auf wichtige Dinge. Die Gemeinschaft war da für mich unglaublich wichtig.“

„Ein Abend am See Genezareth. Alleine, bzw. Gott und ich. Ich habe es wie eine persönliche Einladung empfunden; eine Stunde. Extrem intensiv. Einfach so.“

 „An der Taufstelle am Jordan hatte ich einen sehr emotionalen Moment. Dort konnte man ein Taufkleid für 8 Schekel kaufen. Es gab viele Menschen, die in verschiedenen Reisegruppen angekommen sind – und wir haben gesehen, wie sich viele Menschen haben taufen lassen. Ein sehr bewegender Moment. Die ganze Atmosphäre.“

„…und wir haben von der jordanischen Seite rüber geschaut – und hatten einen ganz anderen Eindruck. Also komplett anders. Unwirklich. Da hat sich einer auch selbst getauft – in einem schlammigen, warmen Gewässer. Macht also schon einen Unterschied, wenn Du auf der einen oder anderen Seite bist. Ob Du schon über den Jordan bist, oder nicht. Die Welt sieht dann ganz anders aus. Und beides stimmt.“

 „Die Stiftshütte. Ich hab mir das ganz anders vorgestellt – nicht so „kindlich“ einfach. Ich hatte gedacht, dass es mich überwältigt, aber es war so schlicht. Trotzdem sehr beeindruckend. Vielleicht deswegen. Für mich ein Sinnbild des Charakter Gottes. Und klar Bethlehem. Ich fand den Hass auf die Juden dort greifbar. Dann Life Gate. Es hat mich so betroffen gemacht, was da alles an Krankheiten durch die besonderen Familiensituationen da ist. Und dann Life Gate, die da was machen und helfen. Ein weiteres absolutes Highlight waren die Fische im Roten Meer. Umwerfend.“

„Life Gate bei Betlehem. Definitiv ein Highlight. Ganz konkrete Hilfe dort, wo eigentlich keiner hingehen will – und es sind so wunderbare Sachen entstanden, dass wir alle tief berührt waren. Das sind Hoffnungszeichen, die als kleine Lichter beginnen und uns Hoffnung geben, dass es doch anders geht. Frieden, Begegnung in aller Unterschiedlichkeit und Zuversicht werden tragende Säulen. Gutes Leben ist möglich, auch wenn es nach dem äußeren Anschein gar nicht geht. Gottes reicher Segen beginnt als Senfkorn.“

„Die Ausstrahlung von Jerusalem mit seinem so sichtbaren und spürbaren vibrierenden religiösen Leben, besonders am Freitagabend, als die Muslime in Ihre Moschee strömten und die orthodoxen Juden ihren Sabbat mit Singen, Tanzen und Gebet an der Klagemauer begrüßten.

„Der Abschlussgottesdienst, die Stelle am Ölberg war einfach phänomenal. Jerusalem hinter mir – das weite Land und die Wüste vor mir – ruhig und doch fokussiert. Ein besonderer Ort – ein besonderer Abschluss mit der Gruppe.“

 

Erstaunliches – Verstörendes

„Die orthodoxen Juden mit ihrer extremen Ausrichtung auf die Thora – und sonst nichts. Es gibt da so viele kluge Menschen – vielleicht machen die es richtig, vielleicht auch nicht, wenn da alles so eng gefasst und ausgelegt wird. Die Wasserverschwendung in der Wüste.“

„Yad Vashem: Die israelische Perspektive – das wird uns nicht nochmal passieren. Wir werden nicht mehr „das Opfer“ sein. Wir müssen uns wehren. Das stand auch in dem Zusammenhang mit einer Erläuterung der Reiseleiterin: Wenn wir einen Fehler machen, können wir weg sein. Wir dürfen uns also keinen Fehler erlauben.“

„Unser Tiefpunkt war am ersten Tag der Reise, weil wir vom Nachtflug her völlig übermüdet waren und in den ersten Stunden unserer Busfahrt kaum aufnahmefähig waren für die Eindrücke auf dem Weg nach Nazareth.“

Hat sich nach der Reise was für Dich verändert?

„Also, hört sich vielleicht seltsam an, ich war nach der Reise anders drauf. Ich konnte mal richtig abschalten von meinem Alltag und ich hatte viele Tage danach noch so viele gute Erinnerungen an die Reise.“

 „Auf jeden Fall wieder hin – nicht lange zögern. Ich weiß schon die schönen Hotels, in denen ich dann übernachten werde. Die Wüste möchte ich mir noch im Herzen bewahren. Bisher war das eher negativ besetzt – jetzt habe ich andere Blickwinkel.“

„Wenn ich jetzt biblische Texte mit Ortsangaben lese und nach dieser Reise sofort ein Bild und eine Stimmung dazu aufrufen kann, dann bereichert das mein Hineinfinden in den Text ungemein. Ich möchte das nicht mehr missen! Tatsächlich hätten wir nicht gedacht, dass eine derart große Gruppe so gut „funktionieren“ kann und  ein solches Programm gut absolviert werden kann.“ 

 

Noch mehr Fotos und Eindrücke von der Reise gibt es hier.